Die Spezialisten für Romanzement

Zusammensetzung

Der RCP Sanierputz basiert auf einer Mischung aus hochwertigem sulfatbeständigen Portlandzement und Kalk. Diese Bindemittelkombination bewirkt ein hohes Maß mechanischer Salzbeständigkeit, einen niedrigen Gehalt freier Alkalien bei gleichzeitig guter Verarbeitungs-fähigkeit. Durch eine zielgerichtet eingestellte Sieblinie und der Zugabe hydrophobierender und luftporenbildender Zusätze wird eine dauerhaft trockene und ausblühungsfreie Putzober-fläche bei einem gleichzeitig niedrigen Wasserdampfdiffusionswiderstand erzielt. Die Mörtel-rezeptur ist faserverstärkt und damit rissunanfällig. Der RCP Sanierputz als Teil des RCP Funktionsputzsystems entspricht den Anforderungen des WTA-Merkblattes 2-9-04 und der EN 998-1; der Putzmörtel unterliegt einer ständigen eigen- und Fremdüberwachung.

Anwendung

Der RCP Sanierputz dient zum Verputzen feuchte- und salzbelasteter Untergründe im Innen- wie auch Außenbereich. Er kann sowohl als Oberputz im System wie auch als eigenständiger Putz zur Anwendung gelangen. Dabei können einlagig Schichtdicken von minimal 20 mm, maximal von bis zu 30 mm aufgebaut werden. Bei der Notwendigkeit größerer Schichtdicken ist mehrlagig zu arbeiten; die Schichtdicke der weiteren Putzlagen müssen ≥ 10 mm und ≤ 30 mm betragen. Vorbereitend ist der jeweilige Putzuntergrund zu rabotieren; als Wartezeiten sind 3 Tage je 10 mm aufgetragener Putzstärke einzuhalten. Unebene Untergründe müssen mit einer Egalisierungsschicht (z.B. RCP Salzspeicherputz) ausgeglichen werden. In diese Egalisier-ung sind die Fugen bei Bedarf nach vorherigem Ausräumen mit einzubeziehen. Nach dem Auftrag der Egalisierungsschicht ist die zu erwartende Rissbildung abzuwarten. Zur Ab-schätzung der Wartezeit gilt als Faustregel 1 Tag/mm Schichtstärke; dabei ist von der größten Schichtdicken (Fuge!) auszugehen. Die so abgeschätzte Wartezeit kann sich durch niedrige Temperaturen und ungünstige Austrockungsbedingungen (feuchte Untergründe) deutlich verlängern. Nach Erreichen der Grünstandfestigkeit ist die abschließende Sanierputz-oberfläche mit Hilfe eines Gitterrabots aufzurauhen; auf der Oberfläche ist, wegen Rissgefahr, eine Bindemittelanreicherung durch intensive abschließende Bearbeitung mit Alulatte, Reibe-bretter oder Schwammscheiben unbedingt zu vermeiden.